Neuwahlen des PWG Vorstades

Von links stehend: Krisztina Daumoser-Csida (Beisitzerin), Petra Corticelli-Pöschl (2.Vorstand), Dr. Florian Haas (1. Vorsitzender), Marion Lebang (Schriftführerin). Sitzend von links: Dr. Mathias Jais (Kassenprüfer), Rosmarie Heimann (Beisitzerin), Andreas Leitmannstetter (Beisitzer)

Am 2. Juli 2026 traf sich die PWG Haag zur Mitgliederversammlung im Gasthaus GO in Oberndorf. Auf der Tagesordnung stand unter anderem eine Änderung der Satzung. Außerdem wurde nach dem Jahresbericht der 2. Vorsitzenden Petra Corticelli-Pöschl und dem Bericht des Kassiers Josef Feuerer die Vorstandschaft entlastet. Bei den folgenden Neuwahlen des Vorstands, die von Dr. Wolfgang Weißmüller geleitet wurden, gab es einige Neuerungen.Im Amt bestätigt wurden Dr. Florian Haas als 1. Vorsitzender, Petra Corticelli-Pöschl als 2. Vorsitzende und Kassier Josef Feuerer. Neu gewählt wurde Marion Lebang als Schriftführerin. Sie löst den langjährigen Schriftführer Thomas Schwarzenbeck ab. Neu sind auch die Beisitzer Andreas Leitmannstetter, Michael Münch, Krisztina Daumoser-Csida und Rosmarie Heimann.Als Kassenprüfer wurden Dr. Mathias Jais und Dr. Stephan Dörfler gewählt. Außerdem wurde Michael Schlarb zum Datenschutzbeauftragten bestellt.

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Termine und Treffpunkte

Freitag, 23.01.2026 um 17:00 Uhr, Kfz Bauer, Reiter Straße 52

Samstag, 31.01.2026 um 15:00 Uhr, Eibl Sepp, Mühlstraße 10

Freitag, 06.02.2026 um 18:00 Uhr, ehem. Netto-Parkplatz

Samstag 07.02.2026 um 17:00 Uhr, Dorfstraße 64, Winden

Freitag, den 13.02.2026 um 18:00 Uhr, Bestattung Herzog, Heimgartenstraße 6

Samstag, den 14.02.2026 um 18:00 Uhr, Daimlerstraße 34

Freitag, den 20.02.2026 um 18:00 Uhr, Alpenstraße 13

Sonntag, 22.02.2026 um 15:00 Uhr, Altdorf, Parkplatz Gasthaus Konstantin

Mittwoch, 04.03.2026 um 18:00 Uhr, Hofgarten

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Unsere Gemeinderatskandidaten stellen sich vor

Liebe Bürgerinnen und Bürger, wir sind engagierte Bewohner der Marktgemeinde Haag, die gerne für den Ort und die Menschen, die hier leben, etwas bewegen möchten.

Ausführlicher könnt ihr uns auf unser Hompage, unter „Unsere Gemeinderatskandidaten“ kennenlernen.

Die Kommunalwahlen finden am 8.März 2026 statt! Macht mit bei der Wahl! Sonst entscheiden andere für euch!

Haag und seine Bürger sind ein Glücksfall

Beruflich wie auch privat komme ich viel umher und auch mit vielen Leuten ins Gespräch. Als begeisterter Kommunalpolitiker kommt das Thema auch hin und wieder auf unseren tollen Ort. Man beschreibt den Markt mit seinem historischen Kern, die günstige Lage in Oberbayern, gelegen zwischen zwei Bundesstraßen im erweiterten Speckgürtel um München, mit dem fantastischen Blick auf die Alpen. Es existiert noch ein Handel und Gewerbe bei uns, wir können uns noch ein Hallenbad und ein Naturfreibad leisten und es gibt einige ortsansässige Investoren am Ort, die in Haag investieren wollen. Wir haben ein relativ aktives Vereinsleben, eine gute ärztliche Versorgung, mehrere Schulen und Kindergärten. Ich kann meine Fußballschuhe, meine Hemden oder meine Lebensmittel in Haag einkaufen und muss nicht woanders hinfahren. Ich zähle das auf, weil es uns Haagern als gegeben vorkommt, als etwas Normales. Aber ich bekomme oft neidvolle Blicke meiner Gesprächspartner, wenn ich von den Möglichkeiten hier an unserem Ort erzähle.

Uns sollte daher bewußt sein, dass all dies nicht selbstverständlich ist. Und es ist keine Einzelleistung, nicht der alleinige Verdienst einzelner Personen. Auch ein Bürgermeister, ein Gemeinderat, ein Geschäftsmann oder ein Vereinsvorsitzender sind nur Puzzlestücke im großen Bild, welches in der Summe unseren Ort ausmachen. Diese Personen können bestimmte Impulse für die Entwicklung setzen, aber das große Potential unseres Ortes liegt in unserer Gemeinschaft:

So viele kluge Köpfe mit all den verschiedenen Fähigkeiten;

die Leidenschaft vieler, die sich am Ort einsetzen;

den Mut, ein Geschäft in Haag zu betreiben oder in diesen Ort zu investieren.

Daher darf es nicht heißen „entweder oder“, nicht „entweder Kultur oder Wirtschaft“, nicht „entweder ortsansässige Kultur oder externe Künstler“, nicht „Kläranlage oder Zehentstadl“, nicht „entweder Handel oder Hauptstraße“. Wir müssen GEMEINSAM Lösungen finden und aus den „entweder oder“ ein „sowohl als auch“ machen, auch wenn es vielleicht keine Goldrand-Lösungen geben wird.

Haag hat so viele Möglichkeiten, wir sollten mehr wagen, mehr umsetzen. Öfter auch mal pragmatisch eine Lösung vor Ort finden. Wir haben viele Haager Betriebe mit einer enormen Expertise, die sollten wir nutzen und einbinden in Haager Projekte. Das heißt nicht, dass alles mit Haagern gelöst werden kann, aber der Spielraum, wo ich die Wertschöpfung lokal heben kann, ist groß, und: geht es Haagern Betrieben gut, bekommt der Ort mehr Steuern, die man wieder in den Markt und für uns alle investieren kann.

„Sowohl -als-auch“-Lösungen zu finden ist nicht leicht. Um das zu schaffen, müssen wir, die wir uns in der Kommunal-Politik engagieren, etwas lernen: mehr zuhören, mehr verstehen lernen, mit den Leuten auf Augenhöhe reden und Lösungen erarbeiten. Jedem recht machen wird man es nie können, das zu glauben ist naiv. Aber den Leuten zuhören, so dass sie verstehen, sie werden gehört, auch wenn sie mit der Lösung nicht immer einverstanden sind, zeugt von Respekt und Gemeinsinn.

Das Amt des Bürgermeisters heißt zu führen, aber Führung heißt auch: andere Meinungen und Ideen anzunehmen, die Leute mitzunehmen und sein Handeln zu erklären. Durch eine Wahl wird keine Person weiser oder klüger. Demut und Respekt sollten auch Teil unseres Handelns sein und wir sollten uns bei jeder Entscheidung fragen: „Braucht’s das für Haag, bringt das Haag einen Nutzen?“ Und unsere Entscheidungen sollten wir transparent den Bürgern mitteilen und, wie gesagt, zuhören.

Warum stelle ich mich zur Wahl?

Weil Haag und seine Bürger ein Glücksfall sind und es ist mir eine Ehre, GEMEINSAM mit diesen tollen Menschen mit all ihrem Potential, für Haag zu arbeiten, den Ort, an dem ich mit meiner Familie lebe und der mich seit meiner Geburt geprägt hat.

Florian Haas will Bürgermeister werden

Parteifreie Wählergemeinschaft stellt Kandidaten für Marktgemeinderat auf

Von Ludwig Meindl

Bei der Aufstellungsversammlung: (hinten, von Links) Dr. Wolfgang Weißmüller, Krisztina Daumoser-Csida, Thomas Schwarzenbeck, Hermann Jäger, Michael Münch-Wechselberger, Dr. Florian Haas, Michael Schlarb, Marion Lebang, Josef Feuerer und Dr. Stefan Dörfler sowie (vorne, von links) Christian Raßmann, Andreas Leitmannstetter, Rosmarie Heimann, Karl Ziegler, Andrea Wegerer Goncalves und Markus Königseder. Fehlen: Petra Corticelli Pöschl und Mathias Jais

Haag – Die Parteifreie Wählergemeinschaft (PWG) mit ihrem Vorsitzenden und Bürgermeisterkandidaten Dr. Florian Haas schickt ihre Gemeinderatskandidaten ins Rennen. Hermann Jäger wurde zur Aufstellungsversammlung auf der Stauden Alm als Spitzenkandidat gewählt. Das Ziel heißt: Haag wieder nach vorne bringen.

„Ich bin stolz, mit euch in den Wahlkampf zu gehen und weiter Vorsitzender der PWG zu bleiben“, betonte Dr. Florian Haas. Mittlerweile sei er überzeugt, dass wieder etwas bewegt werden könne in Haag. Die Kandidaten der PWG tragen dazu viele Ideen zusammen: „Nur gemeinsam können wir etwas erreichen und Haag wieder nach vorne bringen. 

Hermann Jäger an der Spitze der Liste

Unter Wahlleitung von Theresa Salober bestätigte die Versammlung die 17 Kandidaten einstimmig. An der Spitze steht Hermann Jäger, Chef des Haager Milchwerks. Er unterstrich, seit 62 Jahren – seit seiner Geburt – in Haag zu sein und über Familie und Firma reiche Erfahrungen gesammelt zu haben. „Ich mache das Beste draus“, so Hermann Jäger. Er bleibe mit seiner Firma in Haag, ziehe nicht wie viele andere ins Ausland. Dazu engagiert er sich unter anderem in der Pfarrei. Trotz „außerordentlich schwieriger Zeit für die Gesellschaft“ sei er „positiver Dinge“: „Es wird wieder bessere Tage geben, allgemein und auch für Haag.“ 

Marion Lebang folgt auf Platz zwei. 18 Jahre hatte sie ehrenamtlich das Familienzentrum (FAM) geleitet. So will sie sich im Gemeinderat auch verstärkt und kompetent für die Kinder und Jugendlichen einsetzen. Ihre Devise lautet: nicht meckern, umsetzen. 

Andreas Leitmannstetter auf Rang drei bezeichnete sich als verankert in Haager Vereinen“. Eine seiner Devisen für die Gemeindepolitik heißt -richtiges Umgehen mit dem Geld“, nämlich so wie mit dem eigenen“ Künftig müssten Ziele klar formuliert und in fachlicher Diskussion ohne zwischenmenschliche Auseinandersetzungen“ umgesetzt werden.

Krisztina Daumoser-Csida, geboren in der Haager Partnergemeinde Lajoskomarom, wird sich für ein besseres Miteinander“ einsetzen und wünscht „Stabilität für die Gemeinde und ihre Einwohner“.

Michael Münch-Wechselberger zufolge ist „das kulturelle Erbe Haags“ zu bewahren, neues Gewerbe anzusiedeln und der Ortskern lebenswert zu gestalten.

Nach Petra Corticelli-Pöschl muss Haag für Jung und Alt wieder attraktiver werden. Besonders liegt ihr eine „offene und klare Kommunikation mit nach vorne gerichteter Zusammenarbeit“ am Herzen.

„Die Unterstützung der unter Druck stehenden Vereine“ erachtet Dr. Stefan Dörfler als dringlich. Daneben soll es „Handel, Handwerk, Industrie und Dienstleistern“ gut gehen.

Rosmarie Heimann, langjährige Gemeinderätin. möchte für Vereine, Gemeinde und Bürger Knotenpunkt sein.

Dr. Mathias Jais, seit 2013 in Haag. liebt diesen „fantastischen Ort mit vielen Möglichkeiten“ und bedauert, dass die Entwicklung in den letzten Jahren hinterherhinkt: „Das betrifft auch die finanzielle Situation der Gemeinde.“

Andrea Wegerer Goncalves sind Kultur und Infrastruktur, Transparenz und Gemeinschaftsleben wichtig. „Demokratie braucht Mitwirkung“. so Karl Ziegler. Sein Anliegen bildet in erster Linie ein solider Haushalt für Haag.

Christian Raßmann: „Mir liegt der Ort sehr am Herzen, sonst hätte ich meinen Lebensmittelpunkt nicht hier. Ich will diesen Ort zu einem lebendigen, wirtschaftskräftigen Markt machen. Haag kann das!“ 

Engagement im Schützenverein

Markus Königseder steht für Kultur und Familien. Ihm folgt Josef Feuerer auf der Liste, bekannt für sein Engagement im Schützenverein. Nach

Michael Schlarb soll das, was in anderen Gemeinden möglich ist, auch in Haag Verwirklichung finden. Dr. Wolfgang Weißmüller steht schließlich für das Fördern des Gewerbes durch das Ausweisen von Gewerbegebieten.